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Ortsverband Preetz

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Gerd Dreßler und Helma Koch

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Grüne für Verkehrsberuhigung in der Preetzer Innenstadt

In der Diskussion um die Einführung von Parkgebühren in der Preetzer Innenstadt beziehen die Grünen klare Position: Angesichts des großen Angebotes von Stellplätzen, für die keine Gebühren erhoben werden können, macht es keinen Sinn, die restlichen 25% der Parkplätze in der Innenstadt mit Gebühren zu belegen. Das würde lediglich die Suche nach gebührenfreien Plätzen verstärken und damit zu einer Zunahme des innerstädtischen Verkehrs führen.

Wenn wir wollen, dass die Innenstadt attraktiv bleibt, so müssen Maßnahmen greifen, die die Autofahrer veranlassen, ihr Auto in der Garage zu lassen, wenn die Innenstadt aufgesucht wird.

Dazu gehören:

* Konsequente Ahndung von Parkzeitüberschreitungen und Verstößen gegen das Halteverbot sowie gegen das Fahrradverbot in der Langebrückstraße durch verstärkte Verkehrsüberwachung

* Höhere Verkehrssicherung der Fahrradwege; Schutzstreifen entlang der Fahrbahnen anstelle von kombinierten Fuß- und Radwegen

* Verbesserung des innerstädtischen ÖPNV; z.B. Ausweisung einer Buslinie nach Schellhorn und Bedienung der Wohnquartiere Schwebstöcken und Schusterpark; Nutzung der Haltestelle am Kindergarten „Leuchtturm“.

Das Ziel muss es trotz Verzichtes auf Parkgebühren sein, den motorisierten Individualverkehr durch ein breit gefächertes Angebot anderer Fortbewegungsmöglichkeiten zu ergänzen.

Das Ergebnis ist ein Gewinn für die Innenstadt und die Menschen, die dort leben und einkaufen, sowohl in ökonomischer als auch in ökologischer Hinsicht, nämlich reduzierter Schadstoffausstoß, weniger Verkehrslärm und eine beruhigte Verkehrssituation. So können sich Einzelhandel und Dienstleistungsgewerbe in Preetz weiterhin ihrer Kundschaft empfehlen und die Gastronomie und Tourismusgewerbe auf eine attraktive Innenstadt setzen.

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